Samstag, 17. Oktober 2015

[Filmrezension] "Alles steht Kopf"

Ich war letzte Woche in dem Film „Alles steht Kopf“ und kann ihn einfach nur allen Fans von Disney und Animationsfilmen empfehlen. 
Die Story war total süß, mitreißend und an manchen Stellen sogar ein bisschen voraussehbar. ;)
Quelle: Google
Ich habe euch den Film ja schon einmal in diesem Post beschrieben.
Es geht um die 11- jährige Riley, die in Minnesota lebt und dort auch aufwuchs. All ihre Erinnerungen werden in ihrem Gedächtnis aufbewahrt. Manche einfach als Erinnerungen, welche dann ins Langzeitgedächtnis landen oder vergessen werden. Manche auch als Kernerinnerungen, welche ausschlaggebend für bestimmte Erinnerungsinseln sind. Wie zum Beispiel Freunde, Eishockey, die Spaßinsel oder Familie. Diese Inseln machen die Eigenschaften und den Charakter der jungen Riley aus.
Da es in Minnesota kalt wird, geht sie jedes Jahr mit ihren Eltern Schlittschuh laufen oder Eishockey spielen. Das ist sowas wie eine Familientradition.


Außerdem wohnen in ihrem Kopf auch die Gefühle Freude, Trauer, Ekel, Angst und Wut (, welcher übrigens sehr passend von Gernot Hassknecht gesprochen wird). Sie entscheiden über Rileys Gemütszustand und Entscheidungen. Sie muntern sie auf, lassen sie traurig werden, ekeln sich, sind wütend oder haben Angst, um sie zu beschützen.

Quelle: Disney Wiki

Als Riley 11 Jahre alt ist, beschließen ihre Eltern nach San Francisco* umzuziehen. Eigentlich ist alles gut, doch das Haus ist nicht so ganz der Knüller, die Möbel sind nicht da, Riley hat keine Freunde und ihre alte Hockeymannschaft hat schon einen Ersatz für sie gefunden.
Da ist klar, dass Trauer ein wenig durchhängt. Freude ist da sehr zuversichtlich und versucht Trauer ein wenig zu unterdrücken und Riley ein paar schöne Erinnerungen zurück ins Gedächtnis zu rufen. Trauer hat nur das Bedürfnis, diese anzufassen. Doch wenn Trauer das macht, werden die gelben, fröhlichen Erinnerungen blau und traurig. Natürlich möchte keiner traurige Kernerinnerungen haben, doch Trauer hat auch diese berührt. Die Gefühle streiten sich und es kommt zu Chaos im Kopf. Freude und Trauer werden aus der Hauptzentrale raus geschleudert und können Riley so nicht mehr fröhlich oder traurig stimmen. Sie versuchen also, ihren Weg zurück zur Zentrale zu finden. Doch das erweist sich als sehr schwierig.

Trailer:
Es gibt noch einen anderen Trailer, der sogar Filmausschnitte beinhaltet, doch ich wollte euch nicht zu viel verraten. :)
Der Titel wird im ganzen Film 1 Mal ausgesprochen.

Fazit:
Es lohnt sich wirklich, diesen Film zu sehen, da er wunderschön ausgedacht ist. Außerdem gibt es viele Details, ausgeklügelte „Mitwirkende“ in Rileys Kopf und einen Einblick in die Erinnerungen eines Menschen und auch in Phantasie- und Traumwelten.

Ich würde mir wirklich eine Fortsetzung wünschen und denke auch, dass es eine gibt, weil die Zentrale am Schluss ein Upgrade des Schaltbretts bekommt. Auf diesem gibt es unter anderem den großen roten Knopf „Pubertät“. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung mit Pubertät, eine mit erwachsen und eine mit Senior... 
Mal schauen. ;) Ich würde mich drauf freuen.

*Kleiner Ausschnitt:

Gespannt auf den Film? Wirst du ihn gucken oder hast du ihn schon gesehen?
Bis bald,
Mia ;)
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